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.18 Tote bei Anschlag auf UN-Büro in Abuja

Angela Merkel sandte dem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ein Kondolenzschreiben

Die UNO ist in Nigerias Hauptstadt Abuja Ziel eines Bombenanschlags geworden. Ein Gebäude der Organisation stürzte teilweise ein. Ein Polizeisprecher sprach von mindestens 18 Toten. Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ein Kondolenzschreiben, in dem sie ihre große Betroffenheit betont.  „Ein Anschlag auf die Vereinten Nationen ist immer auch ein Anschlag auf die internationale Staatengemeinschaft. Die Bundesregierung verurteilt den Anschlag mit aller Entschiedenheit.“

 Die Arbeit der Vereinten Nationen steht für Frieden, Freiheit und Entwicklung durch Völkerverständigung. Den Angehörigen der Opfer, die im Dienst für diese Ziele und Werte ihr Leben lassen mussten, möchte ich meine tiefe Anteilnahme übermitteln. Wir werden ihrer in Ehren gedenken, so die Kanzerlrin in ihrem Kondolenzschreiben

 

 

 

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Castor-Transport wegen zu hoher Strahlenbelastung gefährdet

 

Gorleben 25.08.11 Der für dieses Jahr geplante Castor-Transport ist gefährdet. Radioaktivitäts-Messungen im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums haben ergeben, dass die Strahlenbelastung am Zaun des Zwischenlagers oberhalb der geltenden Jahresgrenzwerte liegen könnte. Nach Informationen des NDR Fernseh-Regionalmagazins "Hallo Niedersachsen" heißt es in einem Vermerk des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), es sei nicht auszuschließen, dass die Jahresdosis bis Ende 2011 überschritten sein könnte. "Eine Einlagerung weiterer Behälter wäre dann nicht zulässig."

Das NLWKN misst im Auftrag des Umweltministeriums die Strahlung am Zwischenlager. An einer von mehreren Messstellen wurde ein Halbjahreswert für Neutronenstrahlung ermittelt, der hochgerechnet eine Überschreitung des Jahresgrenzwertes erwarten lässt. Erlaubt ist am Zaun des Zwischenlagers eine zusätzliche radioaktive Strahlung von 0,30 Millisievert (mSv) pro Jahr. Schon ab einem Schwellenwert von 0,27 mSv müssen Maßnahmen zur Strahlenverringerung eingeleitet werden.

Im Umweltministerium hält man es für möglich, dass durch geeignete Maßnahmen der Jahresgrenzwert eingehalten werden kann. "Eine wirksame Maßnahme könnte die Umstellung der Behälter innerhalb des Lagers sein, um den Abstand zum Zaun des Betriebsgeländes zu erhöhen", heißt es in einem Vermerk aus dem Ministerium, der "Hallo Niedersachsen" vorliegt. Außerdem seien zusätzliche Abschirmmaßnahmen denkbar, um die Neutronenstrahlung abzufangen. Gelänge der Nachweis, dass solche Maßnahmen wirksam sind, um die Grenzwerte einzuhalten, könnte der Castor-Transport durchgeführt werden. Ohne den Nachweis würde das niedersächsische Umweltministerium als Aufsichtsbehörde allerdings keine Genehmigung zur Einlagerung der Behälter erteilen. Der Transport wäre dann unmöglich.

Am kommenden Dienstag den 30.8.2011 sind Vertreter des Betreibers des Zwischenlagers ins Umweltministerium zu einem Fachgespräch eingeladen. Sie sollen dort erläutern, wie sie die Jahresgrenzwerte einzuhalten gedenken.

Ein Sprecher des Zwischenlagers sagte dem NDR, bei den eigenen Messungen auf dem Lagergelände habe es im vergangenen Jahr keine Auffälligkeiten gegeben. Alle Grenzwerte würden eingehalten,Quelle: NDR Fernseh-Regionalmagazins "Hallo Niedersachsen"

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